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Ein DMI-Meilenstein für Europa: eine seltene Zertifizierung kommt in die Schweiz

Fabienne Theler ist jetzt die erste Therapeutin der Schweiz — und eine von weniger als vier Fachpersonen in Europa und Asien — mit der DMI-Intermediate-A-Zertifizierung. Warum das für deine Familie wichtig ist.

Fabienne Theler bei der Arbeit mit einem jungen Patienten und das Apexa-QLA-Team mit seinem Adler-Maskottchen

Manche Meilensteine sind es wert, kurz innezuhalten. Fabienne Theler, MSc PT, hat die DMI-Intermediate-A-Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen — und ist damit die erste Therapeutin der Schweiz mit dieser Qualifikation und eine von weniger als vier Fachpersonen in Europa und Asien, die diese anspruchsvolle Ausbildung absolviert haben.

Für die Familien, die mit uns in Zug arbeiten, ist das mehr als ein Diplom an der Wand. Es bedeutet, dass eine der fortschrittlichsten Stufen der Dynamic Movement Intervention , die in Europa überhaupt praktiziert wird, jetzt hier verfügbar ist — eingewoben in ORCA — Objective Reasoning & Clinical Architecture, das klinische Framework hinter allem, was wir tun.

Eine Premiere für die Schweiz

DMI-Zertifizierungen werden stufenweise erworben, und jede Stufe ist schwerer zu erreichen als die vorherige. Intermediate A steht nahe der Spitze dieser Leiter: Es steht für die Fähigkeit, komplexe, hochindividuelle Behandlungspläne für Kinder zu erstellen, deren Bedürfnisse in kein Standardprotokoll passen. Weltweit bilden sich nur sehr wenige Therapeuten so weit aus — genau deshalb ist es so wichtig, diese Qualifikation in die Schweiz zu holen.

Was das für dein Kind bedeutet

  • Zugang zu fortgeschrittener DMI-Expertise ohne Auslandsreise.
  • Behandlungspläne, die für dein Kind gebaut werden — nicht aus einer Vorlage abgeleitet.
  • Ein Therapieteam, das direkt von den Begründern der Methode begleitet wird.
  • Ein Framework, ORCA, das Assessment, Therapie und Nachsorge verbindet.

Die Therapeutin hinter dem Meilenstein

Fabienne hält einen Masterabschluss in Physiotherapie des King's College London mit Spezialisierung in Neurologie. Sie praktiziert jeden Monat mehr als 180 Stunden DMI-Therapie und erhält kontinuierliches Mentoring von den Begründern der Methode, Jake Kreindler und Jo-Anne Weltman — ein Privileg, auf das nur sehr wenige Therapeuten in Europa zurückgreifen können.

Dieses Volumen zählt. DMI ist ebenso Handwerk wie Wissenschaft: Je mehr Stunden eine Therapeutin damit verbringt, die Reaktionen eines Kindes zu lesen und im Moment anzupassen, desto präziser wird die Therapie. Monatliches Mentoring durch die Begründer der Methode bedeutet, dass die neuesten Weiterentwicklungen fast sofort in Zug ankommen.

«Das Zertifikat ist nicht das Ziel. Es ist der Beleg, dass ein Kind in Zug dasselbe DMI-Niveau erhält wie ein Kind irgendwo sonst auf der Welt.»

— Das Apexa-Team

Was DMI eigentlich ist

DMI — Dynamic Movement Intervention — ist ein evidenzbasierter Ansatz für Kinder mit neurologischen Entwicklungsverzögerungen. Er nutzt gezielte, wiederholte Bewegungsherausforderungen, um automatische Körperreaktionen auszulösen und das zentrale Nervensystem zu aktivieren, damit motorische Fähigkeiten aufgebaut werden. Besonders geeignet ist er für Kinder mit Zerebralparese, genetischen Syndromen wie dem Down-Syndrom, Hypotonie oder motorischer Verzögerung ohne klare Diagnose.

Wie sich DMI in ORCA einfügt

Wir setzen DMI nie isoliert ein. Innerhalb von ORCA wird gezielte sensorische Stimulation mit motorischem Training kombiniert, damit sich die Verarbeitung der Umwelt und die Bewegungskontrolle eines Kindes gemeinsam entwickeln. Der Ansatz gründet auf der aktuellen Entwicklungsneurologie — und wird Einheit für Einheit auf jedes einzelne Kind abgestimmt.

Ein Zentrum mit internationaler Reichweite

Die Zertifizierung ergänzt ein integriertes Intensivtherapie-Modell, das bereits TheraSuit-Therapie für Kraft, Haltung und Gang, den SpiderCage für funktionelles Training mit Gewichtsentlastung, Galileo-Vibrationstraining zur neuromuskulären Aktivierung, Elektrostimulation (TASES/NISE-Stim) und sensorische Integrationsarbeit umfasst — angeboten als ein- bis dreiwöchige Intensivprogramme, individuell geplant und eng begleitet.

All das geschieht am Ufer des Zugersees, in einer ruhigen, familienfreundlichen Umgebung, die Familien aus der ganzen Schweiz und den Nachbarländern gut erreichen — und in der sich Ruhetage wirklich lohnen. (Unsere interaktive Familienkarte ist ein guter Ausgangspunkt für die Planung.)

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